Ralf Schumacher bleibt seiner Herangehensweise als Formel-1-Experte treu.
"Das gehört dazu, das ist mein Job. Ich bin nicht unfair."
- Ralf SchumacherNach rund einem Jahrzehnt als Fahrer im Wettbewerb ist Ralf Schumacher derzeit Experte bei Sky Sport Deutschland und tritt in einem wöchentlichen Podcast namens Backstage Boxengasse für den deutschen Sender auf.
Im Gespräch mit F1-Insider wurde der ehemalige Williams- und Toyota-Fahrer gefragt, wie der Konkurrent Ralf mit dem Analytiker Ralf im Fernsehen auskommen würde.
Schumacher begann: "Wär ich ihm auf die E… gegangen? Ja!"
Der Deutsche erklärte, dass er ein ähnliches Verhältnis zum dreifachen Weltmeister Niki Lauda hatte.
Schumacher im F1-Paddock - Foto: Race Pictures.
Mit einer Anekdote führte er fort: "Ich hatte auch so ein Love-and-Hate-Verhältnis mit Niki Lauda. Der war immer recht rigoros. Aber dann saß ich abends im Flieger mit ihm und habe gesagt: „Hey, du Depp, was soll das denn?“ Und er: „Wie, Du Depp?! Fahr doch anständig!“ – so wie Niki halt war."
Schumacher erklärte, dass er sieht, wie Fahrer seinem Kollegen Timo Glock näherstehen, aber er würde an seiner Art, den Job zu machen, nichts ändern.
"Bei mir ist es ein bisschen anders. Timo (Glock; d. Red.) ist zum Beispiel näher an den Fahrern dran, das merkt man. Um mich machen die eher einen Bogen – bis auf ein paar wie Charles Leclerc –, weil sie wissen, wie ich Dinge benenne und beurteile. Aber das gehört dazu, das ist mein Job. Ich bin nicht unfair." schloss er.
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