Es gab sicherlich eine Reihe von Gründen, warum Lewis Hamilton sich für Ferrari entschieden hat, aber überraschend wurde kürzlich ein weiterer herausgefunden. Berichtet wird, dass Lewis Hamiltons Vertrag einen Betrag von 446 Millionen US-Dollar umfasst, da der Vertrag auch Hamiltons Organisation Mission44 einschließt.
Neben der hohen Vergütung suchte Hamilton auch nach einem stabileren Aufenthalt als das 1+1 Vertragsangebot von Mercedes im Jahr 2023.
Der nun bei Ferrari fahrende Fahrer suchte zudem nach einem leistungsfähigeren Team, das Ferrari im Jahr 2024 klar war und die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft mit einem knappen Rückstand von 14 Punkten gegen McLaren verlor.
Rosberg: Sponsorentage sind für F1-Fahrer wirklich 'schmerzhaft'
Der ehemalige F1-Champion äußerte in Sky Sports' The F1 Show Podcast seine Meinung darüber, was Sponsorentage für einen F1-Fahrer wirklich bedeuten.
"Ich darf nicht sagen, dass es für uns [Fahrer] schmerzhaft ist", fing er an. "Denn jeder, der zuschaut, wird sagen: 'Halt den Mund. Du verdienst so viel Geld, du musst nur zu einer Sponsorenveranstaltung gehen, ein paar Hände schütteln, ein paar Bilder machen, und ich sage, es ist schmerzhaft', aber es ist wirklich schmerzhaft."
Der Deutsche räumte dann ein, dass ein F1-Fahrer bis zu zwei ganze Monate Sponsorentätigkeiten pro Saison haben kann, was seiner Meinung nach eine Rolle bei Hamiltons Entscheidung für Ferrari spielte.
Schlüsselfaktor für Hamiltons Wechsel zu Ferrari enthüllt
"Das war einer der Gründe für Lewis' Wechsel zu Ferrari," behauptete Rosberg.
"Weil Ferrari ihre Fahrer nicht für Sponsorentage nutzt. Sie haben eine so starke Marke, dass sie ihren Sponsoren nicht viel Zeit mit den Fahrern anbieten müssen."
"Ich habe Zahlen gehört, dass es zu [Sebastian] Vettels Zeiten 10 Tage waren, die Vettel machen musste, und das war's", fügte Rosberg hinzu, was den dramatischen Rückgang von 60 PR-Tagen bei Mercedes auf 10 bei Ferrari hervorhebt.
"Und das schätzt man besonders in der Dämmerung seiner Karriere so enorm, und das war auch ein Teil von Lewis' Grund, zu Ferrari zu gehen. Es war Teil der Entscheidungsfindung", schloss Rosberg.