Wolff wies Gerüchte, wonach der Petronas-Kraftstoff vor Saisonbeginn noch keine Homologation erhalten habe, entschieden zurück.
„Ich weiß nicht, wo das herkommt, und dann dreht es sich wieder hoch. Vielleicht erfinden wir morgen etwas Neues, keine Ahnung. Ich stand auf den Epstein-Akten“
- Toto WolffNachdem er die Anschuldigungen rund um den „Trick“ beim Verdichtungsverhältnis entschieden zurückgewiesen hatte, äußerte sich der Teamchef der Silberpfeile auch deutlich zum Petronas-Kraftstoff, der Gerüchten zufolge vor dem Saisonauftakt in Melbourne noch nicht genehmigt worden sei.
„Das ist eine weitere dieser Geschichten. Uns wurde gesagt, das Verdichtungsverhältnis sei illegal, was totaler Bullshit ist, absoluter Bullshit. Und jetzt kommt die nächste Geschichte auf, dass unser Kraftstoff illegal ist. Ich weiß nicht, wo das herkommt, und dann dreht es sich wieder hoch. Vielleicht erfinden wir morgen etwas Neues, keine Ahnung. Ich stand auf den Epstein-Akten – Gott weiß was.''
Er fügte außerdem hinzu: „Noch so ein Unsinn. Das ist ein komplexes Thema und der gesamte Prozess und all das, aber es gibt einfach nichts zu kommentieren.“
Grünes Licht für Red-Bull-Kraftstoff, doch die Ungewissheit rund um Mercedes wächst
Berichte aus italienischen Medien vom Dienstag deuteten darauf hin, dass mehrere Kraftstoffhersteller gegen die Zeit arbeiteten, um die FIA-Zulassung für die in dieser Saison vorgeschriebenen nachhaltigen Kraftstoffe zu erhalten. Demnach sollen Mercedes und Red Bull angeblich noch auf das grüne Licht gewartet haben.
GPblog versteht jedoch, dass ExxonMobil – Kraftstoffpartner von Red Bull und Racing Bulls – bereits vor der neuen Saison die Genehmigung der FIA erhalten hat. Folglich dürften beide Red-Bull-Teams keine Probleme haben oder auf vorläufige Kraftstoffspezifikationen angewiesen sein. Ungewissheit besteht hingegen weiterhin rund um Petronas, den mit den Mercedes-betriebenen Teams verbundenen Kraftstofflieferanten.