Ehemaliger McLaren-Mechaniker reagiert auf Red Bulls Klebeband-Bastelei auf dem Circuit of the Americas

9:44, 22 Okt 2025
Aktualisiert: 11:20, 22 Okt 2025
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Gary Anderson hat erklärt, dass der Red-Bull-Racing-Klebeband-Vorfall mit Lando Norris beim Großen Preis der USA eine Praxis ist, die es in der Formel 1 schon lange gibt.
„Diese Art von Schurkerei hat es schon immer gegeben.“
- Gary Anderson
Der ehemalige Chefmechaniker von McLaren gestand in seiner Kolumne bei The Race seine Überraschung über den Vorfall, bevor er erzählte, wie er ihn an ein Ereignis mit Jos Verstappen beim Großen Preis von Deutschland 1994 erinnerte.
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„Ich war sehr überrascht über die Enthüllung, dass ein Teammitglied von Red Bull in der Formel 1 versucht hat, einen Klebestreifen an der Boxenmauer zu entfernen, der als Markierung dienen sollte, damit McLarens Lando Norris sich beim Start korrekt auf dem Grid ausrichten kann.“
„Es kam mir ähnlich vor wie damals, als Benetton 1994 in Hockenheim beim Nachtanken von Jos Verstappens Auto einen Boxengassenbrand hatte. Das wurde einem jüngeren Mitarbeiter zugeschrieben, der angeblich mit Zustimmung des Herstellers einen Filter aus der Betankungsanlage entfernt hatte. Diese Art von Schurkerei hat es schon immer gegeben.“
Max Verstappen in Austin – Foto: RacePictures.
Max Verstappen in Austin – Foto: RacePictures.
Am Wochenende auf dem Circuit of the Americas erhielt das Red-Bull-Team nach dem Rennen eine Strafe, nachdem die FIA festgestellt hatte, dass ein Teammitglied versucht hatte, ein von McLaren an der Mauer der Startaufstellung angebrachtes Klebeband zu entfernen, damit Norris vor dem Rennstart seine Position exakt trifft.
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Mekies reagiert auf Red Bulls Geldstrafe

Laurent Mekies reagierte auf die dem Team auferlegte Strafe nach dem Vorfall beim Großen Preis der USA. Der Teamchef von Red Bull Racing, der mit GPblog sprach, bezeichnete den Vorfall als Missverständnis.
Der 48-Jährige erklärte zudem, dass das Team den Vorfall überprüfen werde, um eine Wiederholung zu vermeiden.
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Dem in Milton Keynes ansässigen Team wurde von der FIA eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 € auferlegt, davon 25.000 € zur Bewährung bis zum Ende der Saison, sofern das Team keinen ähnlichen Verstoß erneut begeht.

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