In der Formel 1 bedeutet Inaktivität dasselbe wie Rückschritt, weshalb kontinuierliche Weiterentwicklung unerlässlich ist. Für Max Verstappen scheint dies jedoch kein Problem zu sein, da der RB21 noch nicht konstant an der Spitze des Feldes steht. Das österreichische Team arbeitet immer noch an der Verfeinerung des Autos für 2025, doch könnte die Upgrade-Strategie eine Quelle der Frustration für den Niederländer sein? Diese Frage wurde dem ehemaligen F1-Piloten Jolyon Palmer im F1 Nation Podcast gestellt. Insbesondere ging es um die Tatsache, dass Verstappens Teamkollege
Yuki Tsunoda zur selben Zeit in der Saison Upgrades erhält wie der viermalige Weltmeister – eine Situation, die möglicherweise zu Unzufriedenheit führen könnte.
Palmer äußerte seine Gedanken zu diesem Thema: ''Er hat bestätigt, dass er nächstes Jahr beim Team bleibt, das war das erste, was sie eigentlich klären mussten, jetzt wo Laurent die Leitung hat,'' begann der F1-Analyst.
Vor der Sommerpause bestätigte
Verstappen, dass er auch 2026 weiterhin für das österreichische Team fahren wird. Einige Wochen zuvor wurde
Christian Horner als Teamchef abgelöst und
Laurent Mekies übernahm.
Max Verstappen während des Großen Preises von Ungarn.
Palmer über einen ‘verärgerten’ Verstappen
Gibt es irgendwelche Anzeichen dafür, dass Verstappen "verärgert" darüber ist, wie sein Team Upgrades handhabt? Laut Palmer lautet die Antwort nein: ''Sie sind nicht in einem Titelkampf. Sie opfern nichts an Verstappens Auto, außer vielleicht zusätzlichen Ersatzteilen. Verstappen ist kein Fahrer, der oft Ersatzteile braucht. Also, ich denke, damit wäre er einverstanden.''
Für Palmer ist nach dem Führungswechsel bei Red Bull tatsächlich ein positiver Trend zu erkennen. Er schlug folgendes vor: ''Er wird wahrscheinlich mehr von der Zeit des Chefs bemerken, die damit verbracht wird, zu verstehen, was bei Yukis Auto vor sich geht, während ich glaube, dass Christian manchmal kaum wusste, dass er einen zweiten Fahrer im Feld hatte.''
''Es wird diese kleinen Verschiebungen geben, aber Max weiß, dass er der Star dort ist. Er wird weiterhin der Star dort sein. Und wenn Red Bull nächstes Jahr gewinnen will, müssen sie das Beste aus Max herausholen, denn wenn Yuki bleibt, wird er nächstes Jahr kein Titelanwärter sein. Er könnte bestenfalls eine gute Unterstützung für Verstappen unter den neuen Regeln sein.''