Domenicali von entlassenem FIA-Steward bei kühnem Monaco-GP-Vorschlag unterstützt

11:34, 15 Sep 2025
Aktualisiert: 19:25, 15 Sep 2025
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Der ehemalige FIA-Kommissar Johnny Herbert stimmt den Kommentaren des F1-CEO Stefano Domenicali zu kürzeren Rennen zu und sieht den Monaco GP als Kandidaten für die bedeutende Änderung.
Der Start des Monaco GP 2025. Fotoquelle: Race Pictures
Der Start des Monaco GP 2025. Fotoquelle: Race Pictures
"Ich denke, es würde es intensivieren und dadurch noch bessere Rennen als heute erzeugen,"
- Johnny Herbert
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"Monaco ist vielleicht ein weiterer Ort, an dem ein kürzeres Rennen besser funktionieren könnte," sagte Herbert. "Ich denke, es würde es intensivieren und dadurch noch bessere Rennen als heute erzeugen.”
"Ich stimme ihm [Domenicali] zu, weil ich denke, es gibt Rennen, die viel zu lange dauern. Ich erinnere mich, als ich meine TV-Arbeit gemacht habe, dass die Zuschauerzahlen zu Beginn hoch sind, in der Mitte abnehmen und dann am Ende für den Höhepunkt wieder zurückkommen."
Er fuhr fort: "Aber wenn man das zusammenquetscht, dann denke ich, bekommt man die Aufmerksamkeit des Zuschauers durchweg, weil man nicht weggehen kann, weil immer etwas passieren könnte."
"Wenn es ein Sprintrennen-Wochenende gibt, könnte man zwei Rennen ähnlicher Distanz haben. Vielleicht ist das eine andere Möglichkeit, es zur gleichen Zeit zu tun und das könnte für die Rennfans attraktiver sein," schloss er.
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Vor kurzem hat Domenicali die Idee geteilt die Länge der Rennen zu verkürzen, mit Bezug auf die Aufmerksamkeitsspanne bei jüngeren Zuschauern. F1 hat unter der Leitung von Liberty Media versucht - und es geschafft - das junge Publikum für den Sport zu gewinnen, mit Netflix und sozialen Medien als Eckpfeiler.
Johnny Herbert (rechts) gewann drei F1-Rennen

Warum der Monaco GP von Herbert ins Visier genommen wurde

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Aufgrund der Größe und des Gewichts der aktuellen F1-Autos und der immer enger werdenden Natur des kurvigen Streckenlayouts sind Überholmanöver fast unmöglich, sodass jegliche Positionsänderungen meist strategisch bedingt sind, was dazu geführt hat, dass das legendäre Rennen oft als 'Prozession' bezeichnet wird.
Dieser 'Status' hat verschiedene Ideen zur Belebung des Rennens hervorgerufen. Die FIA versuchte eine davon bei der diesjährigen Ausgabe durch eine Regel, die zwei verpflichtende Boxenstopps vorschrieb, was jedoch nicht die erwarteten Ergebnisse brachte, da die Teams beide Autos nutzten, um ihre Positionen zu schützen und Rivalen zu verlangsamen, was den Angriff auf das Rennen um das Fürstentum noch verstärkte.
Trotzdem hat die Formel 1 ihren Glauben an das Rennen nicht aufgegeben, da dem Monaco Grand Prix eine Verlängerung gewährt wurde, welche ihn noch für viele weitere Jahre im Kalender hält.
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