Yuki Tsunoda wird in der Saison 2026 nicht in der Formel 1 fahren. Dennoch bleibt der japanische Fahrer als Reservefahrer von Red Bull optimistisch für die Zukunft. Ich freue mich darauf, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen. Vielleicht kann ich viele Dinge lernen, die ich mir nie vorgestellt habe. Darauf bin ich gespannt.
- Yuki TsunodaTsunoda wird in der Saison 2026 bei Red Bull Racing durch Isack Hadjar ersetzt. Trotz einer schwierigen Saison 2025 bleibt Tsunoda jedoch optimistisch, was seine Zukunft im Sport angeht, da der Japaner die Rolle des Reservefahrers von Red Bull übernimmt.
Alex Albon, Sergio Pérez und Valtteri Bottas haben sich kürzlich alle wieder Cockpits in der F1 gesichert, obwohl sie zuvor von ihren Teams aussortiert wurden und eine Saison lang von der Seitenlinie aus zuschauen mussten.
Zu seiner Rolle für die nächste Saison sagte Tsunoda: „Ich freue mich darauf, nächstes Jahr aus einer anderen Perspektive, mit anderen Augen, zuzusehen. Zum ersten Mal in meiner Karriere werde ich nicht Rennen fahren. Vielleicht kann ich viele Dinge lernen, an die ich nie gedacht habe, also freue ich mich darauf.“
Über seine zukünftigen Chancen sagte Tsunoda: „Ich versuche, so gut wie möglich in Form zu bleiben. Wann immer sich eine Gelegenheit ergibt, werde ich sie nutzen und abliefern. Bis dahin halte ich meine gute Form und warte darauf.“
Die Vorteile einer Auszeit von einer Saison für Tsunoda in der F1
Mit 11 Teams im nächsten Jahr und den Altmeistern des Sports wie Fernando Alonso und Lewis Hamilton, die in den kommenden Saisons möglicherweise ihren Rücktritt in Erwägung ziehen, könnte ein Cockpit für Tsunoda frei werden, der seine Geschwindigkeit immer wieder unter Beweis gestellt hat.
Tsunoda qualifizierte sich im Sprint-Qualifying für das Qatar-Sprintrennen vor Max Verstappen, und der Red-Bull-Fahrer erzielte außerdem sein bestes Ergebnis mit Platz vier beim Großen Preis von Abu Dhabi 2021, als er damals für AlphaTauri (heute Racing Bulls) fuhr.
Die Geschichten von Albon, Pérez und Bottas können für Tsunoda als Inspiration und Hoffnung dienen: Alle drei legten eine komplette Saison Pause vom Sport ein und kehrten anschließend zurück. Sowohl Albon als auch Pérez wurden aus dem Red-Bull-Team aussortiert, bevor sie mit Williams bzw. Cadillac in den Sport zurückkehrten.
Ein Vorteil für Tsunoda könnte daher sein, dass er bei
Red Bull Racing lernen und Verstappen sowie Hadjar genau beobachten kann. Das könnte sich als äußerst wertvoll erweisen, falls ein anderes Team den japanischen Fahrer verpflichtet, da er mit einem meisterschaftsgewinnenden Team gearbeitet haben wird, das über umfangreiche Ressourcen verfügt.
Tsunoda könnte in Zukunft ein attraktiver Kandidat werden – ähnlich wie Albon und Sainz bei Williams –, die beide Elitewissen aus Topteams mitbringen.
Allerdings stellt sich mit der anstehenden Überarbeitung des technischen Reglements für 2026 die Frage, ob ein Jahr ohne Renneinsätze Tsunodas Karriere nicht doch schaden könnte. Es könnte für den Japaner schwieriger werden, mit unbekanntem Material wieder in den Sport einzusteigen. Andererseits könnte ihm die Rolle als Reservefahrer bei Red Bull dabei helfen, sein Wissen über die nächste Generation von F1-Autos zu vertiefen.
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