Die jüngste Sitzung der F1-Kommission hat die Option auf den Tisch gebracht, die Anzahl der derzeit im Kalender angesetzten Sprintrennen zu verdoppeln.
F1 erwägt Ausweitung der Sprintrennen über die Saison hinweg
Am selben Tag, an dem eine Entscheidung in der hitzigen Debatte um das Verdichtungsverhältnis des Mercedes-Motors getroffen wurde, ließ die Pressemitteilung der FIA auch Raum für die Diskussion eines Vorschlags, die Zahl der Sprint-Events auf zwölf zu erhöhen — obwohl bislang noch nichts Konkretes vereinbart wurde.
„Es gab Gespräche über die Möglichkeit, die Sprint-Events auf bis zu 12 zu erhöhen, basierend auf der Nachfrage nach Sprints seitens der Fans und Promoter“, teilte die FIA mit.
Derzeit umfasst der Kalender sechs Sprint-Events über die Saison hinweg, die 2026 beim Großen Preis von China (Mitte März), dem Großen Preis von Miami (Anfang Mai), dem Großen Preis von Kanada (Ende Mai), dem Großen Preis von Großbritannien (Anfang Juli), dem Großen Preis der Niederlande (August) und dem Großen Preis von Singapur (Oktober) stattfinden werden.
Diese Zahl stellt bereits eine Verdopplung im Vergleich zum Debüt des Formats im Jahr 2021 dar, als nur drei Sprintrennen ausgetragen wurden.
FIA setzt Zeitplan für Entscheidung zur Mercedes-Motor-‚Lücke‘
In einer kurz darauf veröffentlichten weiteren Pressemitteilung bestätigte die FIA, dass die Antriebshersteller ihre Stimmen bereits abgegeben haben und innerhalb der nächsten zehn Tage mit einem endgültigen Ergebnis zu rechnen ist.
Der Dachverband betonte zudem die gemeinsame Arbeit zur Bewertung möglicher Änderungen am Verdichtungsverhältnis und erklärte, dass ein formeller Vorschlag vorgelegt wurde und der Abstimmungsprozess der Hersteller nun im Gange ist; eine Entscheidung wird in naher Zukunft erwartet.