Der niederländische F1-Experte Robert Doornbos hat die Beziehung zwischen Lewis Hamilton und seinem Renningenieur Riccardo Adami hervorgehoben. „Die Kommunikation zwischen Lewis und Ricky, seinem Ingenieur, wirkt nicht so, als wären sie aufeinander eingespielt.“
- Robert DoornbosNachdem er den Vorfall zwischen dem siebenfachen Weltmeister und Max Verstappen beim Mexiko-GP kommentiert hatte — der später in einer Zehn-Sekunden-Strafe wegen eines erlangten Vorteils resultierte — betonte Doornbos, dass „einfach keine Chemie zwischen dem Ingenieur und dem Fahrer vorhanden ist. Die Kommunikation zwischen Lewis und Ricky, seinem Ingenieur, wirkt nicht so, als wären sie aufeinander eingestimmt.“
„Es ist Ricky, der sagt: ‚Ja, wir haben ein 10-Sekunden-Stop-and-Go wegen dieser und jener Situation.‘ Lewis sagt: ‚Ja, aber es war sehr schwierig, draußen zu bleiben.‘ So kennen wir Lewis.“
Doornbos betonte abschließend: „Ich glaube nicht, dass sie wirklich voll dabei sind. Wenn du um Siege, Meisterschaften und Podestplätze kämpfen willst, musst du jede Gelegenheit nutzen, um das Maximum herauszuholen.“
Lewis Hamilton - Foto: Race Pictures
Adami auch von Chandhok wegen „schlechter Kommunikation“ im Fokus
Doornbos ist nicht der Einzige, dem eine Partnerschaft aufgefallen ist, die — anders als mit Peter Bonnington, mit dem Hamilton eines der ikonischsten Fahrer-Ingenieur-Duos in der F1-Geschichte von Mercedes bildete — mehrere Lücken in Bezug auf Chemie und Kommunikation zu zeigen scheint.
Hamiltons Rennen wurde von der Strafe stark beeinträchtigt. Er verlor während des Stopps viel Zeit, da er die zehn Sekunden absitzen musste, ohne das Auto zu berühren, und beendete das Rennen schließlich nur auf Platz acht.
GPblogs jüngstes F1-Paddock-Update
Möchtest du immer auf dem Laufenden bleiben, was im F1-Paddock passiert? Dann ist das F1 Paddock Update-Video von GPblog genau das Richtige. Abonniere den YouTube-Kanal von GPblog und aktiviere die Benachrichtigungen, um keine der neuesten Folgen zu verpassen.