Carlos Sainz: Wie ein brutales Rennen der Schlüssel zum Williams-Podium beim Katar-GP war

16:07, 01 Dez 2025
Aktualisiert: 16:13, 01 Dez 2025
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Carlos Sainz erklärte, wie ihm ein turbulenter Großer Preis von Katar, geprägt von erzwungenen Boxenstopps, zu seinem zweiten Podium der Saison verholfen hat.
"Schon vom ersten Training an war das Auto viel besser als erwartet, deutlich konkurrenzfähiger."
- Carlos Sainz
Der dritte Platz des Spaniers half Williams, P5 in der Konstrukteurs-WM abzusichern – das beste Ergebnis seit 2017.
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Sainz’ heißer Start

Vom siebten Startplatz aus ins Rennen gegangen, machte der Spanier bereits in der ersten Runde Plätze gut, als Isack Hadjar und George Russell Positionen verloren.
Williams traf anschließend die richtige Entscheidung, ihn während der Safety-Car-Phase an die Box zu holen, und aufgrund von Kimi Antonellis schwachem Restart arbeitete sich Sainz weiter nach vorn.
Da das Überholen auf dem Lusail International Circuit bekanntermaßen schwierig ist, konnte Sainz seine starke Position behaupten.
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Carlos Sainz feiert P3 beim Großen Preis von Katar. Foto: RacePictures.
Carlos Sainz feiert P3 beim Großen Preis von Katar. Foto: RacePictures.

Stolz auf sein Team

Im Gespräch mit den Medien nach dem Rennen sagte er: "Ich glaube, es ist mein stolzester Tag bei Williams.
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Er wurde gebeten zu erklären, wie es zu der Kehrtwende kam – nachdem er zuvor gesagt hatte, Katar werde sein schwierigstes Wochenende der Saison – hin zu einem dritten Platz.
„Ich denke, es liegt offensichtlich teilweise – oder hauptsächlich – an der harten Arbeit, die alle geleistet haben, um dieses Rennen vorzubereiten, nachdem wir ein sehr schwieriges Wochenende in Budapest hatten.''
„Das sind diese langen, mittelschnellen, kombinierten Kurven, bei denen wir immer sehr, sehr schwach zu sein scheinen.''
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Carlos Sainz mit seiner Williams-Crew in Katar. Foto: RacePictures
Carlos Sainz mit seiner Williams-Crew in Katar. Foto: RacePictures
„Wir haben gemeinsam mit dem Team einen Plan aufgestellt, um im Simulator und in der Fabrik ein paar verschiedene Dinge auszuprobieren, um das Auto für diese Art von Strecken zum Leben zu erwecken.''
„Und um ehrlich zu sein: Schon vom ersten Training an war das Auto viel besser als erwartet, deutlich konkurrenzfähiger.''
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„Dann haben wir vor dem Hauptrennen und dem Hauptrennen nach unseren Erkenntnissen aus dem Sprint noch ein paar Änderungen vorgenommen, die das Auto wirklich zum Arbeiten gebracht haben – besonders in der Rennpace.''
„Gestern hatten wir große Probleme mit dem Vorderreifenabbau. Heute [im Rennen] fühlte sich das Auto viel besser an, und wir sind von einem Antonelli, der im Sprint davongefahren ist und uns zehn Sekunden aufgebrummt hat, heute plötzlich dahin gekommen, dass wir eine Chance hatten, ihn hinter uns zu halten, mit ihm zu kämpfen und – natürlich auch durch die Strategiethemen bei McLaren – Lando hinter uns zu halten.''

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