Laut Ralf Schumacher ist Flavio Briatores Zeit in der Formel 1 wahrscheinlich vorbei, wobei Christian Horner als sein möglicher Nachfolger bei Alpine gehandelt wird. Briatore kehrte im Juni 2024 als Executive Advisor für Alpine, sein historisches Team, mit dem er zusammen mit Fernando Alonso zwei Weltmeisterschaften gewann, in die Formel 1 zurück. Seine zweite Amtszeit in der Top-Kategorie hat jedoch bisher nicht die erwarteten Ergebnisse geliefert, insbesondere in diesem Jahr.
Das französische Team liegt derzeit mit 20 Punkten am Ende der Konstrukteursmeisterschaft, 15 weniger als Haas.
Hinzu kommt eine Führungsinstabilität nach dem Ausscheiden von Oliver Oakes im letzten Mai, nach seiner Rücktritt aus persönlichen Gründen.
Der italienische Manager hat vorübergehend seine Aufgaben übernommen, aber trotz der kürzlichen Ernennung von Steve Nielsen als Geschäftsführer fehlt dem Team noch immer ein ständiger Teamleiter für das Jahr 2026.
Ein führender Name auf dem Markt für das nächste Jahr ist Christian Horner, der mit sofortiger Wirkung als CEO und Teamleiter von
Red Bull Racing entlassen wurde und durch Laurent Mekies ersetzt wurde, der innerhalb der Racing Bulls Organisation befördert wurde.
Schumacher glaubt, dass Briatores Zeit vorbei ist
Auf die Frage der BILD, ob Alpine jemanden wie Horner braucht, war Ralf Schumacher in seiner Antwort klar: "Ich glaube, die Zeit solcher Figuren wie Flavio ist vorbei. Du brauchst technisch versierte Leute an der Spitze, einen wie Horner. Flavio könnte dann als Organisator und Netzwerker helfen, als Gesicht nach außen"
Erst gestern wurde auch berichtet, dass der Engländer
offiziell nicht mehr der Teamdirektor des österreichischen Outfits ist, er wurde durch Stefan Salzer ersetzt, der die globale Leitung der Personalabteilung bei Red Bull GmbH innehatte.
Es wird erwartet, dass Horner irgendwann zur Formel 1 zurückkehrt, und es ist kein Geheimnis, dass er eine ähnliche Rolle wie Toto Wolff bei Mercedes übernehmen möchte, wo Wolff sowohl Gesellschafter als auch Teamchef ist.