Mercedes: 'Wir haben Hamilton nicht das Auto gegeben, mit dem er auf 2021 reagieren konnte'

19:40, 18 Jan 2023
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Nichts stellte die Beziehung zwischen Lewis Hamilton und Mercedes so auf die Probe wie der problematische W13, den er und sein Teamkollege George Russell 2022 fuhren. Das sagt Andrew Shovlin, der technische Direktor des deutschen Rennstalls.
Shovlin sagt, dass vor allem zu Beginn des Jahres eine angespannte Atmosphäre innerhalb der Mannschaft herrschte. Das Team stand aufgrund der mangelnden Leistung unter großem Druck, was zu viel Stress, Angst und schwierigen Gesprächen führte. Der Ingenieur erzählt dies in einem Interview mit Motorsport.de.

Beziehung zwischen Hamilton und Mercedes auf die Probe gestellt

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Infolgedessen wurde das enge Verhältnis zwischen dem Team und Hamilton auf eine harte Probe gestellt, zumal der Brite nach der Niederlage gegen Max Verstappen in Abu Dhabi 2021 auf Revanche aus war. "Er wusste, wie er 2022 reagieren wollte, und wir waren nicht in der Lage, ihm ein Auto zu geben, mit dem er diese Rolle spielen konnte", erklärte Shovlin.
Eine der größten Herausforderungen für das Team bestand also darin, weiterhin gut zusammenzuarbeiten und sich nicht vom Stress anstecken zu lassen. Laut dem Mercedes-Chef haben die Teammitglieder dies gut gemeistert und er ist überzeugt, dass es sie am Ende nur stärker gemacht hat.
Shovlin hofft, dass sein Team nun das Schlimmste hinter sich gelassen hat und sich der nächsten Herausforderung stellen kann. Diese Herausforderung besteht darin, den Weg zurück an die Spitze zu finden und mit Ferrari und Red Bull Racing gleichzuziehen. Allerdings hat Teamchef Toto Wolff kürzlich angedeutet, dass Mercedes wahrscheinlich mit einem Nachteil in die neue F1-Saison starten wird.
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