Ein zuversichtlicher Kimi Antonelli glaubt, dass „das Tempo gut aussieht“ für ihn und Mercedes für den Rest des Großen Preises von Mexiko-Stadt, was am Freitag zu einem Saison-Novum führte.
„Die Strecke wird sich entwickeln, und es wird wichtig sein, sich ebenfalls weiterzuentwickeln.“
- Kimi AntonelliDer 18-Jährige belegte am Eröffnungstag der Action auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez in den ersten beiden Trainingssitzungen die Plätze P2 und P3.
Mit diesen Ergebnissen gelang ihm eine brandneue Bestleistung: Er schloss erstmals in seiner Karriere beide Freitagssessions in den Top Drei ab und fand in FT2 drei Zehntel mehr Pace als Teamkollege George Russell.
„Es war ein ordentlicher Freitag, wahrscheinlich einer der besten Freitage, die ich seit Langem hatte“, erklärte ein gut gelaunter Antonelli in Mexiko-Stadt.
Kimi Antonelli in Aktion während FT2 beim Großen Preis von Mexiko-Stadt – Foto: Race Pictures
„Ich denke, FT1 war großartig, FT2 war etwas schlechter, da wir einige Setup-Änderungen ausprobiert haben und das Auto in mancher Hinsicht verbessert, in anderer Hinsicht aber etwas verschlechtert haben. Aber wir konnten aus diesen beiden Sessions viele Daten gewinnen."
„Ich hatte zu Beginn der Session und auf halber Strecke meiner zweiten Runde ein kleines Problem mit dem Motor, was den Run-Plan ein wenig beeinträchtigt hat."
„Ich war mit allem etwas gehetzter, aber trotzdem konnten wir alle Runden absolvieren, die wir brauchten, und das war das Wichtigste – und das auch noch mit schnellen Runden.“
Antonelli hofft auf das zweite Podium 2025
In seiner Debütsaison in der Formel 1 erlebte Antonelli mehrere Höhen und Tiefen und
liegt derzeit mit 89 Punkten auf P7 in der Fahrerwertung.
Ein P3 beim Großen Preis von Kanada bescherte dem jungen Italiener sein erstes Podium, doch eine harte Serie von zehn Grands Prix nach dem Montreal-Ergebnis ließ ihn in sieben Rennen ohne Punkte dastehen.
Ein paar positive Auftritte in Aserbaidschan und Singapur haben Antonelli wieder nach vorne gebracht, und er hofft, das am Freitag in Mexiko gewonnene Selbstvertrauen am Samstag im Qualifying nutzen zu können.
„[Vorne zu sein am Samstag] wäre großartig, das Tempo scheint gut zu sein“, fuhr der Italiener fort.
„Aber natürlich ist der Samstag ein neuer Tag. Die Strecke wird sich entwickeln, und es wird wichtig sein, sich sowohl mit dem Fahrstil als auch mit dem Auto ebenfalls weiterzuentwickeln.“
Noch bevor am Samstag auf der Strecke etwas passiert ist, wurden zwischen McLaren und Red Bull bereits viele Worte gewechselt. Helmut Marko war
als jüngster dran und lachte über eine am Freitag getätigte Behauptung von Andrea Stella.
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