Andrea Stella hat zentrale Bereiche herausgestellt, die unter den neuen F1-Regeln den Unterschied in der Performance ausmachen könnten.
„Die neue Antriebseinheit und alle dem Fahrer zur Verfügung stehenden Optionen.“
- Andrea StellaDer McLaren-Teamchef erklärte über die offizielle Website des Teams, dass, obwohl sich die neuen Vorschriften noch in einer Vorphase befinden, die Dynamik der neuen Antriebseinheit und weitere vom Fahrer einstellbare Optionen potenzielle Leistungsunterschiede bewirken könnten.
„Auch wenn dies sehr vorläufige Hinweise sind, glaube ich, dass eines der Felder mit großem Verbesserungspotenzial darin liegt, die neue Antriebseinheit und alle dem Fahrer zur Verfügung stehenden Optionen auszuschöpfen. Zudem gibt es viel Potenzial in der Handhabung der variablen Aerodynamikkonfiguration, insbesondere mit Blick auf den Wechsel zwischen Corner- und Straight-Mode“, erläuterte Stella.
McLaren-Teamchef Andrea Stella – Foto: Race Pictures
Stella betonte zudem, dass sich diese Fahrzeuggeneration in der Entwicklung noch in einer frühen Phase befindet.
„Abgesehen davon ist klar, dass sich diese Generation von Einsitzern in einem sehr frühen Entwicklungsstadium befindet: Vor vier Jahren, als die Ground-Effect-Autos ihr Debüt gaben, waren die Umstände andere, da die Antriebseinheit und die Reifen im Wesentlichen unverändert gegenüber dem Vorjahr waren.“
Stellas Aussagen spiegeln die von Mercedes-Teamchef Toto Wolff wider, der seine Begeisterung über die neue Dynamik der Antriebseinheit und die entscheidende Rolle des Fahrereingriffs bei der Performance in dieser Saison zum Ausdruck gebracht hat.
Norris traut neuen F1-Autos neue Rekorde zu
Der Weltmeister hob hervor, wie kraftvoll sich die Autos anfühlen, und erklärte anschließend, er halte es für möglich, dass sie Geschwindigkeiten von bis zu 380 km/h erreichen. Zum Vergleich: Die bislang höchste in der Formel 1 erzielte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 378 km/h und wurde von Valtteri Bottas beim Großen Preis von Europa 2016 erreicht.