James Hinchcliffe wäre nicht überrascht, Oliver Bearman als Lewis Hamiltons Erben auf dessen Ferrari-Sitz zu sehen. "Es würde niemanden überraschen, wenn Bearman der designierte Erbe des Sitzes wäre, den Hamilton derzeit innehat, sobald der siebenfache Champion beschließt, eines Tages Schluss zu machen."
- James HinchcliffeBearman erzielte beim Grand Prix von Mexiko-Stadt sein bislang bestes Karriereergebnis und wurde Vierter — damit egalisierte er zugleich das beste Resultat von Haas in der Formel 1.
Laut F1-TV-Analyst und Ex-IndyCar-Pilot James Hinchcliffe wäre es logisch, den jungen Briten irgendwann in Zukunft als Hamiltons Nachfolger zu sehen. Bearman gab bereits 2024 sein Ferrari-Debüt, als er Carlos Sainz beim Grand Prix von Saudi-Arabien ersetzte.
Der Kanadier schrieb: "Angesichts der Tatsache, dass er durch die Ferrari-Akademie aufgestiegen ist, im vergangenen Jahr sein (ziemlich erfolgreiches) Debüt für das Team gegeben hat und kombiniert mit der Entwicklung und Performance, die er Woche für Woche zeigt, würde es niemanden überraschen, wenn Bearman der designierte Erbe des Sitzes wäre, den Hamilton derzeit innehat, sobald der siebenfache Champion beschließt, seine Formel-1-Aktivitäten zu beenden."
"Es versteht sich von selbst, dass Bearmans Leistungen — ob bei der Scuderia oder nicht — den Eindruck erwecken, dass er über Jahre hinweg ein fester Bestandteil des Grids sein wird."
Bearman in Mexiko - Foto: Race Pictures
Hinchcliffe lobt den Rookie in höchsten Tönen
Laut dem Analysten macht der Haas-Rookie nun ein starkes Argument dafür, zum Rookie des Jahres gewählt zu werden. Hinchcliffe lobte den Briten außerdem dafür, dass er seinen erfahrenen Teamkollegen Esteban Ocon in dieser Saison bislang mit 12–8 im Qualifying übertroffen hat.
Hinchcliffe führte aus: "Wenn er stark qualifiziert, bleibt er dort und liefert die Punkte. Wenn er einen schwierigen Samstag hat, zieht er das Auto am Sonntag dorthin, wo es hingehört."
"Selbst die punktelose Serie zur Saisonmitte ist nicht so aussagekräftig, wie sie klingt, da er in dieser Zeit vier elfte Plätze eingefahren hat."
"Abgesehen von ein paar Rookie-Fehlern zu Beginn des Jahres zeigt Bearman, dass er ein vielseitiger Grand-Prix-Fahrer ist."
Bearman ist derzeit in Topform und hat in den letzten drei Grands Prix jeweils Q3 erreicht. Seit Singapur hat der Rookie 16 Punkte gesammelt und damit Haas zurück in
den Kampf um Platz sechs in der Konstrukteurs-WM gebracht.
Auch Vasseur lobt Bearman
Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur zeigte sich ebenfalls zufrieden mit Bearmans Leistung.
Er sagte nach dem Rennen:"Zwischendurch dachte ich an ein Podium für ihn. Er hat es sehr gut gemacht. Aber wenn man sich den Beginn der Saison anschaut, macht er es gut.” GPblogs F1-Paddock-Update
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