Lewis Hamilton bezeichnete sich selbst als nutzlos nach der Qualifikation für den Großen Preis von Ungarn. Bernie Ecclestone, der ehemalige Formel 1-Chef, sagte, dass der siebenfache Weltmeister es besser machen könnte, indem er aufhört, bevor es auf der Strecke noch schlimmer wird. Tom Coronel hat auch seine Meinung zu dem Thema. Der Formel 1-Analyst wurde nach
Hamiltons Aussagen nach der Qualifikation am Hungaroring gefragt.
"Nein, das solltest du nicht tun. Du solltest dich nicht selbst herabsetzen. Vor allem nicht er, er ist ein siebenfacher Weltmeister. Seien wir also vernünftig, aber man kann sehen, dass es dich schon unter die Haut geht, wenn die Dinge nicht gut laufen. Letztendlich geht es alles um Egos. Alle Fahrer haben das. Und ich weiß nur: Wenn du einen richtig schlechten Tag hast, dann schläfst du einfach schlecht", erzählte Coronel
RaceXpress.Coronel über Ecclestones Aussage bezüglich Hamiltons Karriere
Laut dem Analysten ist es ein Muster, das Hamilton das ganze Jahr über verfolgt. "Er hatte nicht nur einen schlechten Tag; er hatte einfach eine richtig schlechte Saison in diesem roten Anzug. Leclerc konnte ihm ab und zu ernsthaft weh tun, und das fängt an, an dir zu nagen. Ecclestone sagte ‘Mann, hör einfach auf.’ Aber ja, natürlich würdest du auch gerne einmal für Ferrari gefahren haben."
Lewis Hamilton im Ferrari SF 25 in Ungarn
Coronel will Innovation in der Formel 1 sehen
Coronel merkt jedoch an, dass offensichtlich viele Menschen ungeduldig auf einen Platz in der Königsklasse des Motorsports warten. Nicht nur Hamilton ist schon eine Weile dabei, sondern auch andere Kollegen, die vielleicht ihre besten Jahre schon hinter sich haben. "Gebt der Jugend eine Chance. Denn das sehe ich: auch ein Alonso, auch ein Hamilton, natürlich alle gleichermaßen cool, genau wie ein Hülkenberg. Aber es ist Zeit für Erneuerung."