„Am Limit“: Der AMR26 zieht alle Blicke auf sich – Neweys neueste Kreation sorgt für Aufsehen

16:15, 30 Jan
Aktualisiert: 17:11, 30 Jan
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Der ehemalige F1-Ingenieur Gary Anderson hat die technischen Lösungen kommentiert, die Adrian Newey beim AMR26 eingeführt hat, der sein Debüt während der Tests in Barcelona gab.
„Es besteht kein Zweifel: Das ist ein Adrian-Newey-Formel-1-Auto!“
- Gary Anderson
Nach einer anfänglichen Verzögerung im Vergleich zum restlichen Feld trat Aston Martin gestern spät endlich erstmals mit dem AMR26 in Erscheinung und rollte eine komplett schwarze Version des Autos aus. Das Debüt verlief jedoch nicht ohne Kinderkrankheiten, was Lance Stroll auf nur wenige Runden beschränkte.
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Und dennoch hat der AMR26, obwohl er kaum eine Runde drehte, im Fahrerlager bereits Aufmerksamkeit erregt – dank mehrerer sichtbar unkonventioneller Lösungen im Vergleich zu den bisher gesehenen Autos, darunter die Befestigung eines der hinteren Querlenker direkt an den Zwillingsstreben, die den Heckflügel tragen.
Für The Race schrieb Anderson: „Es besteht kein Zweifel: Das ist ein Adrian-Newey-Formel-1-Auto! Selbst ohne die Details zu sehen, erkennt man, dass es extrem, aggressiv und all die anderen Wörter ist, die man für ein Auto verwendet, das an die Grenzen geht. Vom Konzept her wirkt es, als sei es am Limit.“
Aston Martin
Foto: Aston Martin
Der ehemalige Jordan-Ingenieur hob anschließend den Bereich hervor, in dem er glaubt, dass Newey wirklich herausragt: „Adrian ist immer sehr gut darin, die richtigen Kompromisse zu finden, wenn es darum geht, aus einem Reglementpaket die meiste Performance herauszuholen. Angesichts der Energieanforderungen dieser Autos und des Werts von geringem Luftwiderstand, um das bestmöglich zu nutzen, hat er sich vielleicht entschieden, voll darauf zu setzen?“
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Aston Martin endlich auf der Strecke: Das ist der Grund für den späten Start in den Test

Aston Martin konnte das neue Auto von Fernando Alonso und Lance Stroll nicht rechtzeitig zum Testauftakt fertigstellen; das Team schaffte es erst später, ins Geschehen einzusteigen. Laut Mike Krack sollte bereits als Erfolg gelten, dass sie überhaupt teilnehmen konnten.
Von Aston Martins Chief Trackside Officer ist keine Alarmstimmung zu vernehmen. Er erklärte, dass der Umfang der Veränderungen innerhalb des Teams schlichtweg mehr Zeit in Anspruch genommen habe, als erwartet, um alles an Ort und Stelle zu bringen — was sie letztlich den Teststart kostete.
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