Alex Dunne steht kurz davor, dem Nachwuchsprogramm von Alpine beizutreten, wie GPblog erfahren hat. Eine offizielle Ankündigung gibt es noch nicht, doch die Gespräche befinden sich in der Schlussphase.
Der 20-jährige Ire fuhr bereits mit Alpine-Farben auf seinem Rodin-Motorsport-Wagen während des F2-Tests in Barcelona. Nach Informationen von GPblog finden derzeit Verhandlungen über den genauen Umfang seiner Rolle innerhalb des Teams statt. Die Vereinbarung selbst steht kurz vor dem Abschluss, aber die konkreten Zuständigkeiten werden noch besprochen.
Dunne auf dem Weg zu Alpine
Dunne verfügt noch nicht über die erforderlichen vierzig Superlizenzpunkte, um als offizieller Formel-1-Ersatzfahrer zu fungieren. Er beendete die vergangene Formel-2-Saison als Fünfter und verfehlte damit knapp die Superlizenz. Eine Rolle als Entwicklungsfahrer wäre theoretisch möglich, ist jedoch in dieser Hinsicht noch nicht finalisiert.
Heute Morgen sprach
GPblog mit dem irischen Fahrer. Er erklärte:
„Nun, ich meine, beim Test kann ich nicht viel dazu sagen, weil es noch nicht bekannt gegeben wurde. Also bin ich in einer etwas komischen Lage, deshalb lassen wir das lieber aus allem heraus, aber ich denke, die Entscheidung, McLaren zu verlassen, war realistisch, denn Lando und Oscar werden so bald nicht weggehen, und für mich ist das Ziel, in die F1 zu kommen.“Alex Dunne ist auf dem Weg zu Alpine – Foto: RacePictures
Trennung von McLaren und Interesse von Red Bull
Dunne war im vergangenen Jahr noch Teil des McLaren Driver Development Programme. Nach einem starken Start in die F2-Saison 2025 hatte er die Gelegenheit, private Tests sowie Freie Trainings während der Grands Prix von Österreich und Italien zu absolvieren. Nach dem Aserbaidschan-GP trennten sich McLaren und Dunne.
In den darauffolgenden Monaten wurde Dunne mit
Red Bull Racing in Verbindung gebracht.
GPblog berichtete damals, dass Helmut Marko ihn gerne ins Juniorprogramm aufgenommen hätte, doch innerhalb des österreichischen F1-Teams gab es keine Einigung über diesen Schritt. Dieser Deal kam daher nicht zustande.