Pedro de la Rosa hat darüber gesprochen, wie sich die Dynamik bei Aston Martin nach der Ernennung von Adrian Newey zum neuen Teamchef verändert hat. „Adrian ist sehr klar darin, was getan werden muss — und niemand meldet sich zu Wort, um das infrage zu stellen.“
- Pedro de la RosaIm Gespräch mit GPblog und weiteren Medien in Bahrain ist der Spanier der Ansicht, dass sich die Teamdynamik nicht dramatisch verändert habe, aber die Präsenz einer Persönlichkeit wie Newey absolute Klarheit gebracht habe — Zweifel aus Entscheidungsprozessen entfernt und dafür gesorgt habe, dass nun jeder genau weiß, was zu tun ist.
„Ich glaube nicht, dass sich das Team so sehr verändert hat. Wir sind dieselben Leute, es ist dieselbe Gruppe. Der einzige wirkliche Unterschied ist, dass seit Adrians Ankunft seine Führungsrolle unumstritten ist. Nach einem sehr schwierigen Testtag hier in Bahrain waren zum Beispiel seine technische Unterstützung und die Stärke seiner Führung deutlich zu erkennen.”
Er fügte dann hinzu: „Jeder im Team weiß ganz genau, was er zu tun hat, und das ist sehr anders als in den vergangenen Jahren, als vielleicht jeder seine eigene Theorie zu den Dingen hatte. Adrian ist sehr klar darin, was getan werden muss — und niemand meldet sich zu Wort, um das infrage zu stellen.“
Alonso hofft, dass Aston Martin vor Melbourne „Sekunden freischalten“ kann
Der Start von Aston Martin in die Saison 2026 war alles andere als reibungslos. Nachdem das Team den Shakedown in Barcelona nur knapp absolvieren konnte, traten beim ersten Bahrain-Test Zuverlässigkeitsprobleme auf. In drei Tagen wurden lediglich 206 Runden gefahren — weniger als Williams, obwohl das Team aus Grove Barcelona komplett ausgelassen hatte.
Dennoch schlug Alonso vor dem zweiten Bahrain-Test einen optimistischen Ton an. Der zweifache Weltmeister erklärte, dass noch erhebliche Rundenzeit freizuschalten sei.