Mitch Evans gewinnt ePrix von Sao Paulo

19:03, 25 Mär 2023
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Mitch Evans hat den ePrix von Sao Paulo gewonnen. In einem Rennen, in dem Robin Frijns keine führende Rolle spielte, war der Jaguar-Pilot nach einem schönen Kampf an der Spitze schließlich der Stärkste im Feld. Nick Cassidy und Sam Bird schafften es als Zweiter und Dritter auf das Podium.
Der große Verlierer beim Start war Eduardo Mortara, der vom vierten Platz aus starten durfte. Der 36-jährige Schweizer muss sich ganz hinten anstellen, während Norman Nato schon in der ersten Runde ausfällt. Sebastian Buemi schießt direkt weiter und verliert ebenfalls einige Plätze. Frijns, der von P20 gestartet ist, nutzt den Vorteil und schiebt sich auf Platz 17 vor.

Zwei Safety Cars

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An der Spitze behält Vandoorne am Start die Führung, doch ein paar Minuten später übergibt er seine Spitzenposition an Antonio Felix da Costa. Das ist jedoch nur von kurzer Dauer, denn der Belgier geht bald wieder an die Seite. Felix da Costa verliert bald wieder an Boden, denn auch Mitch Evans und Nick Cassidy gehen vorbei. In der achten Runde kommt das Safety Car heraus, als Sascha Fenestraz mit seinem Nissan liegen bleibt.
Dann erleben wir ein außergewöhnliches Spektakel. Kein Fahrer scheint die Führung im Rennen zu wollen, denn das kostet mehr Energie/Akku und die Fahrer wollen in der Schlussphase noch genug übrig haben. Alle Fahrer kommen zurecht, aber dann kollidieren Pascal Wehrlein und Jake Dennis miteinander. Letzterer scheidet aus und das Safety Car kommt wieder zum Einsatz.

Vandoorne verliert Positionen

In der Schlussphase des Rennens kann Frijns keine große Rolle mehr spielen. Vorne geht es vor allem darum, Energie zu sparen. Wegen der beiden Safety Cars kommen vier weitere Runden und so wird die Aufgabe für die Männer auf der Strecke etwas größer. Bird, der noch eine Menge Energie übrig hatte, schaffte es, zu den Führenden aufzuschließen.
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Am Ende ist es Evans, der als Erster die Ziellinie überquert, weniger als eine halbe Sekunde vor Cassidy und Bird. Frijns überquerte die Ziellinie auf dem fünfzehnten Platz und nahm bei seinem Comeback keine Punkte mit. Vandoorne, der Pole-Sitter vom Samstag, musste sich mit P6 begnügen.
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