Ein neuer Teamkollege für Verstappen: Wie besiegte Max seine Vorgänger?

13:15, 03 Dez 2025
Aktualisiert: 14:01, 03 Dez 2025
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Max Verstappen wird 2026 bei Red Bull Racing erneut einen neuen Teamkollegen haben: Isack Hadjar. Für den Franzosen wird der vierfache Weltmeister bereits der siebte Teamkollege beim österreichischen Team — so haben sich seine sechs Vorgänger geschlagen.
Der konkurrenzfähigste Teamkollege, den Verstappen bei Red Bull hatte, war Daniel Ricciardo. Der Australier fuhr seit 2014 für das Team, in jenem Jahr, in dem er den amtierenden Weltmeister Sebastian Vettel schlug.
Verstappen wurde vor dem Spanien-GP 2016 von Toro Rosso befördert. Der Niederländer gewann sein Debütrennen für das Team in Barcelona, doch sein Teamkollege war deutlich konstanter und wurde Dritter in der Meisterschaft.
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Ricciardo und Verstappen auf dem Podium in Malaysia 2016 - Foto: RacePictures
Ricciardo und Verstappen auf dem Podium in Malaysia 2016 - Foto: RacePictures

Verstappen hat seit 2018 all seine Teamkollegen geschlagen

Nachdem Verstappen auch 2017 in der Gesamtwertung von Ricciardo bezwungen wurde, drehte er das Blatt in der folgenden Saison komplett. Die Renault-Motoren im Red Bull waren nicht gerade zuverlässig, und Ricciardo hatte eine Menge Pech während des Jahres. Der Routinier wurde dann erstmals von seinem jüngeren Teamkollegen übertroffen. Am Ende der Saison 2018 verließ der Australier das Team in Richtung Renault.
Dadurch wurde Pierre Gasly, der 2018 bei Toro Rosso stark performt hatte, zu Red Bull befördert. Der Franzose wurde jedoch noch vor Saisonende sofort zurück zum Team aus Faenza geschickt. Rookie Alexander Albon erhielt daraufhin ab dem Großen Preis von Belgien 2019 die Chance, an der Seite von Verstappen zu fahren.
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Alexander Albon fährt jetzt für Williams - Foto: RacePictures
Alexander Albon fährt jetzt für Williams - Foto: RacePictures
Albon hinterließ sofort Eindruck. Er setzte einige mutige Überholmanöver und sammelte mehr Punkte als Gasly. Dennoch fehlte es ihm etwas an Konstanz, und im Qualifying holte er oft nicht alles aus dem Auto heraus. In den Rennen hingegen machte er häufig viele Positionen gut.
2020 blieb der thailändisch-britische Fahrer inkonstant. Er holte Podestplätze in Mugello und Bahrain—etwas, das Gasly mit Red Bull nicht gelungen war—war aber auch in viele Zwischenfälle verwickelt. Am Ende landete Albon sogar hinter Gasly in der Meisterschaft, obwohl der Red Bull das schnellere Auto war als der Alpine. Verstappen wurde Dritter und gewann drei Rennen in jenem Jahr. Alles in allem war Red Bull nicht überzeugt und verpflichtete Sergio Perez für die folgenden Saisons.
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Perez half Verstappen im Titelkampf

Perez bewies Ende 2020, dass er ein Rennen ins Ziel bringen kann, als er in Sakhir überraschend im Racing Point gewann. Das Team von Lawrence Stroll hatte 2021 keinen Platz für ihn, was Red Bull dazu veranlasste, den erfahrenen Fahrer zu verpflichten.
Mit Perez an seiner Seite gewann Verstappen seinen ersten Weltmeistertitel. Obwohl der Mexikaner seinem Teamkollegen oft nicht ganz folgen konnte, machte er den Mercedes-Piloten gelegentlich das Leben ziemlich schwer. Das bekannteste Beispiel ist das Rennen in der Türkei, in dem Perez in einem Duell mit Lewis Hamilton eine Defensiv-Meisterklasse zeigte. In Abu Dhabi hielt er Verstappens britischen Rivalen ebenfalls lange auf, um den Niederländer wieder ins Rennen zu bringen.
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Sergio Perez half Max Verstappen regelmäßig im Titelkampf - Foto: Red Bull Content Pool
Sergio Perez half Max Verstappen regelmäßig im Titelkampf - Foto: Red Bull Content Pool
2022 traten neue Regeln in Kraft, und Perez blieb dem Team erhalten. Red Bull erlebte letztlich eine dominante Saison, auch wenn es zunächst so schien, als hätte auch Ferrari ein starkes Auto gebaut. Verstappen sicherte sich mit komfortablem Vorsprung auf Charles Leclerc den zweiten Titel, Perez gewann zwei Grands Prix und wurde Dritter in der Meisterschaft. Erneut bewies der Mexikaner seinen Wert für das Team.
Diese Serie setzte er 2023 fort. Verstappen gewann in jener Saison 19 Rennen mit dem dominanten Red Bull. Perez gelang in Baku etwas, was kein anderer Fahrer im österreichischen Team schaffte. Er schlug Verstappen aus eigener Kraft. Zuvor hatte er in diesem Jahr auch auf den Straßen von Dschidda gewonnen. Dennoch lag er in der Gesamtwertung weit hinter Verstappen. Der Mexikaner holte 285 Punkte; sein Teamkollege sammelte nicht weniger als 575.
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2024 hatte Red Bull kein dominantes Auto. Während Verstappen erneut Weltmeister wurde, waren die Leistungen von Perez äußerst inkonstant. Der Mexikaner beendete die Saison mit weniger als der Hälfte von Verstappens Punkten. Dadurch konnte McLaren den Konstrukteurstitel erobern. Am Ende zog Red Bull die Konsequenz: Verstappen würde 2025 einen neuen Teamkollegen bekommen.

Verstappen hatte 2025 zwei Teamkollegen

Viele waren überrascht, als bekannt wurde, dass Liam Lawson zu Red Bull befördert würde. Der Neuseeländer hatte nicht einmal eine komplette F1-Saison absolviert, beeindruckte jedoch Helmut Marko und Christian Horner genug, um den Sprung zu rechtfertigen. Sein Abenteuer war jedoch bereits nach nur zwei Rennwochenenden vorbei, da sich die Österreicher stattdessen für Yuki Tsunoda entschieden.
Lawson holte bei Red Bull keinen Punkt, und Tsunoda tat es tatsächlich etwas besser als sein Vorgänger. Dennoch liegt der japanische Fahrer derzeit nur auf Platz zwölf der Meisterschaft, während der RB21 in Verstappens Händen seit der Sommerpause häufig das schnellste Auto war. Kurz gesagt: Tsunoda überzeugte das Team ebenfalls nicht und macht 2026 Platz für Isack Hadjar.
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