Kein Eingreifen der FIA: Der Motorentrick von Mercedes und Red Bull ist nicht verboten

16:57, 22 Jan
Aktualisiert: 20:54, 22 Jan
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Ferrari, Audi und Honda hatten Pech. Zumindest vorerst wird der "Trick", den Mercedes und Red Bull Ford in ihren Aggregaten verwenden, nicht verboten. GPblog hat dies aus Gesprächen mit direkt beteiligten Personen gelernt.
Ein regelmäßig geplantes Treffen zwischen den elf F1-Teams und der FIA über die Motoren hatte kürzlich ein heikles Thema auf die Tagesordnung gesetzt. Mercedes - und später Red Bull Ford - haben einen "Trick" in ihren neuen Motoren, der es ermöglicht, das Verdichtungsverhältnis zwischen der maximalen und der minimalen Lautstärke des Zylinders zu erhöhen.

Wie funktioniert der „Trick“ von Mercedes und Red Bull?

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Die neuen Vorschriften besagen, dass das Kompressionsverhältnis nicht höher als 16:1 sein darf. Aber die Teams wissen auch: Je höher das ist, desto mehr Leistung liefert ein Motor.
Es ist jetzt klar geworden, dass clevere Designs eingesetzt werden, um ein höheres effektives Limit zu erreichen und gleichzeitig innerhalb der Regeln zu bleiben. Hersteller tun dies, weil das Kompressionsverhältnis nur gemessen wird, wenn der Motor auf der Strecke nicht die volle Betriebstemperatur hat.
Es wird behauptet, dass Motoren Komponenten enthalten, die sich nach dem Aufheizen des Motors ausdehnen und den Kolben näher an die Oberseite des Zylinders drücken als wenn der Motor kalt ist. Dies erhöht das Kompressionsverhältnis, führt zu zusätzlicher Leistung und reduziert den Kraftstoffverbrauch.
Nachdem dieser "Trick" öffentlich wurde, waren Ferrari, Audi und Honda bewaffnet. Diese Hersteller sind daher im Nachteil und glauben, dass der "Trick" illegal ist. Sie wollten, dass die FIA eingreift.
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Red Bull Ford - Foto: Red Bull Content Pool

Mercedes und Red Bull Ford haben wenig zu befürchten

GPblog hat von verschiedenen Quellen im F1-Fahrerlager erfahren, dass das Treffen an diesem Donnerstag wenig Überraschendes zutage gefördert hat. Die Diskussion konzentrierte sich weniger auf die aktuelle Auslegung der Regeln und eher darauf, was für die Zukunft angepasst werden müsste. Jedenfalls wird ein Verbot des von den beiden Herstellern genutzten „Tricks“ vor dem Start der neuen Saison definitiv nicht kommen, so heißt es.
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Mercedes und Red Bull Ford sind überzeugt, die Vorschriften vollständig einzuhalten. Konkurrent Audi sieht das anders, realisiert jedoch auch, dass es schwierig ist, Protest einzulegen, wenn man nicht genau weiß, wogegen man protestiert. Schließlich können die Konkurrenten nicht in die Motoren von Mercedes und Red Bull Ford hineinschauen; alles, was über den „Trick“ gesagt wird, basiert auf Hörensagen.
Auch wenn es heute keine Neuigkeiten gibt, ist das Kapitel zu diesem Thema sicherlich noch nicht vollständig geschlossen.
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