Red Bull Racings RB22 wird für den Großen Preis von Australien kein radikales Makeover erhalten. Das Auto, mit dem Max Verstappen und sein neuer Teamkollege Isack Hadjar in Bahrain getestet haben, ist im Großen und Ganzen die Maschine für das Rennen in Melbourne. Es wird erwartet, dass einige Teams (möglicherweise Aston Martin, Anm. d. Red.) mit einem Auto nach Australien kommen, das dem beim Abschlusstest in Bahrain eingesetzten nur noch wenig ähnelt. Es gibt jedoch auch einige Teams, wie etwa McLaren, die bereits angekündigt haben, keine großen Änderungen einzuführen.
Red Bull Racing gehört nach Informationen von GPblog zur zweiten Kategorie. Zweifellos wird es hier und da neue Teile an Verstehappens Wagen geben, aber es wird keine dramatische Veränderung sein. Das Auto, mit dem der vierfache Weltmeister an den Start geht, ist im Wesentlichen das, welches ausgiebig getestet wurde.
Der RB22 von Max Verstappen – Foto: Red Bull Content Pool
Entwicklungsrennen in vollem Gange
Das bedeutet nicht, dass der RB22 während der gesamten Saison nahezu unverändert bleibt. In der kommenden Zeit werden die Teams immer mehr über die neue Generation der Formel-1-Autos lernen, was ein intensives Entwicklungsrennen zur Folge hat. Die Autos in Melbourne werden bei Weitem nicht identisch mit den Maschinen sein, die bereits in ein oder zwei Monaten auf internationalen Strecken unterwegs sind.
Die Budgets sind nicht unbegrenzt, daher müssen (vor allem zu Beginn) kluge, gezielte Entscheidungen getroffen werden, denn das gesamte Budget sofort auszugeben, ist ebenfalls nicht sinnvoll.