Nicht nur die Daten von Max Verstappen, sondern auch die mehrerer anderer früherer und aktueller Formel-1-Stars waren gefährdet, nachdem eine FIA-Website gehackt worden war. Die Hackergruppe erklärte, sie habe auf keine sensiblen Informationen zugegriffen und ihre Erkenntnisse umgehend der FIA gemeldet.
In verschiedenen Langstreckenserien nutzt die FIA Fahrerkategorien, um ausgewogene Teams zu gewährleisten. Daten von Teilnehmern mit einer Kategorie auf der Website driverscategorisation.fia.com waren in Gefahr, offengelegt zu werden.
Auf der Liste stehen neben Verstappen viele frühere und aktuelle Formel-1-Fahrer. Auch der aktuelle Titelkandidat Lando Norris ist aufgeführt, ebenso Franco Colapinto,
Lance Stroll und Nico Hülkenberg. Alle sind mit der Platin-Kategorisierung gelistet.
Die Liste umfasst zudem die Ex-Champions Jacques Villeneuve (1997) und Jenson Button (2009) sowie aktuelle Stars in anderen Serien, darunter Alex Palou (IndyCar), Chase Elliott und Shane van Gisbergen (NASCAR).
Die Reaktion der FIA
In einer gegenüber
GPblog geteilten Erklärung
sagte ein FIA-Sprecher:
„Die FIA wurde im Sommer auf einen Cybervorfall aufmerksam, der die Website zur FIA-Fahrerkategorisierung betraf.“ „Es wurden umgehend Maßnahmen ergriffen, um die Daten der Fahrer zu sichern, und die FIA meldete dieses Problem gemäß ihren Verpflichtungen den zuständigen Datenschutzbehörden.“
„Außerdem wurden die wenigen von diesem Problem betroffenen Fahrer benachrichtigt. Andere digitale Plattformen der FIA waren von diesem Vorfall nicht betroffen.“
„Die FIA hat umfassend in Maßnahmen zur Cybersicherheit und Resilienz über ihren gesamten digitalen Bestand hinweg investiert. Sie hat branchenführende Datensicherheitsmaßnahmen implementiert, um alle Stakeholder zu schützen, und verfolgt bei allen neuen digitalen Initiativen eine Security-by-Design-Strategie.“
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