Charles Leclerc erklärt, dass Ferrari jede Anzahl von Stunden im Windkanal "bewältigen wird", die ihnen zur Verfügung gestellt wird, während die Scuderia gegen Mercedes und Red Bull in der Konstrukteursmeisterschaft kämpft. Während der Kampf um die ersten beiden Plätze unter den Fahrern anscheinend zwischen den McLaren-Fahrern Oscar Piastri und Lando Norris stattfindet, ist der Kampf um den zweiten Platz unter den Konstrukteuren ein äußerst knappes Rennen.
Derzeit liegt Ferrari in der Meisterschaft mit 260 Punkten auf dem zweiten Platz und hat einen Vorsprung von 24 Punkten vor Mercedes, während Red Bull mit 194 Punkten auf Platz 4 liegt.
Der Monegasse äußerte sich kürzlich auch zum Kampf mit Mercedes und Red Bull. Er wollte McLaren näher kommen, sah aber auch die Dominanz des Teams. Er schien auf eine Auseinandersetzung mit Red Bull hinzuweisen, die er als inkonsistent bezeichnete. Aber auch der Kampf mit Mercedes ist wichtig; Leclerc stellte fest, dass Mercedes inkonsistent war.
Max Verstappen im Kampf mit Charles Leclerc, wobei der Niederländer 36 Punkte Vorsprung vor Leclerc in der Fahrermeisterschaft hat
"Besser zweiter als dritter zu werden"
Die Zeit im Windkanal wird ebenfalls durch die Endplatzierungen der Konstrukteure am Ende der Saison 2025 entschieden, wobei das auf P2 platzierte Team weniger Windkanalzeit im Vergleich zu den auf P3 und P4 platzierten Teams erhält.
Beim Großen Preis von Ungarn äußerte Leclerc im Gespräch mit dem GPblog und anderen seine Ansichten zum Kampf der drei Teams um den zweiten Platz in der Meisterschaft.
"Ich bin mir ziemlich sicher, dass es besser ist, zweiter als dritter zu werden. Aber wie Sie sagten, gibt es auch die Windkanalzeit. Daran denken wir nicht so oft. Wenn wir auf der Strecke sind, wollen wir nur so hoch wie möglich abschneiden und dann werden wir uns mit der uns zur Verfügung stehenden Windkanalzeit auseinandersetzen.‘‘
"Wir wollen das höchstmögliche Ziel erreichen. Der zweite Platz in der Konstrukteurswertung ist eines unserer Ziele, aber das größte Ziel ist es, so bald wie möglich wieder Rennen zu gewinnen. Wo auch immer wir landen, wir werden von dort aus arbeiten und sehen, wie viele Stunden wir nächstes Jahr haben", schloss Leclerc ab.