Nach der Pole-Position von Charles Leclerc verpasste der monegassische Fahrer das Podium am Hungaroring. Kann Ferrari in der zweiten Hälfte der Saison um Siege kämpfen? Diese Frage beantwortete Teamchef Frederic Vasseur. Der Franzose blieb vorsichtig bei der Bewertung der Chancen der Scuderia nach der Sommerpause. Die Saison wird mit einem Doppelschlag fortgesetzt, und das Feld wird zunächst Ende August Zandvoort besuchen und dann nach Monza reisen.
"Es ist mega schwer vorherzusagen, auch weil ich denke, dass das Bild eines Tages nicht unbedingt am nächsten Wochenende wahr ist," begann der Ferrari-Teamchef gegenüber GPblog u.a. "Aber zumindest würde ich sagen, dass wir bei den letzten zwei Grand Prix wieder Geschwindigkeit hatten."
"Wir sind konstant auf..., nicht dem letzten Stint, ich bin ja nicht komplett blöd Jungs," scherzte der Franzose. "Wir sind ziemlich konstant auf den Reifen, wir können das Tempo kontrollieren und wenn wir wieder im Qualifying dabei sind, bedeutet das, dass wir mit ihnen (den McLaren, Anm. d. Red.) kämpfen werden," fuhr er mit seinem Urteil fort.
Wo muss Ferrari sich verbessern?
Vasseur sieht auch, was derzeit den Unterschied zwischen ihnen und dem in Woking ansässigen Team ausmacht.
"Ich denke, dass der Vorteil, den sie heute haben, ist, dass sie immer da sind. Es ist egal, dass wir gestern im Qualifying ein bisschen schneller waren, aber es war marginal. Sie liefern in jeder einzelnen Situation. Wenn wir während des Wochenendes ein bisschen inkonsistenter sind und wenn wir gewinnen wollen, müssen wir in jeder einzelnen Situation sehr konstant sein," erklärte der Teamchef.
"In den freien Trainingseinheiten, um eine gute Vorbereitung für das Rennen zu haben, in Q1, Q2, Q3, mit allen Sätzen im Rennen, mit den verschiedenen Mischungen und so weiter. Ich denke, das ist heute der Bereich, in dem sie ein bisschen leistungsfähiger sind als wir."